Aug 10 2011

Gelenkkrankheiten können im Spa gelindert werden

Tag: AllgemeinRedakteur @ 5:16 pm

Massagen und Wärme: So kurieren automatisch viele Menschen ihre Schmerzen in den Gelenken aus, sofern sie von einer Überbelastung herrühren. Ein Bürojob, der von einem Wochenende im Garten, beim Wandern oder mit Bauarbeiten gespickt unterbrochen wird, hat zur Folge, dass man Muskeln und Gelenke spürt, von deren Existenz bisher höchstens aus dem Anatomie Lexikon erfahren wurde. Hierbei handelt es sich um vorübergehende Beschwerden, die auch wieder verschwinden. Gelenkkrankheiten gibt es aber auch in chronischer Form, in schubweisen Verläufen, als Alterskrankheit, wie etwa die Arthrose und Arthritis, im ganzen Körper, wie auch in einzelnen Gelenken. Gelenkkrankheiten können auch durch Übergewicht, dauerhafte Überbelastung und die daraus folgende Abnutzung entstehen.

Eines vorweg: Heilen kann der Whirlpool hier nicht. Arztbesuche können selbst durch den Kauf eines eigenen Jacuzzi nicht ersetzt werden, ebenso, wie therapeutische Maßnahmen, Medikamente oder andere Behandlungsmethoden aus der Schulmedizin. Wohl aber kann ein Whirlpool von z.B. www.whirlpools24.com die Schmerzen, die durch die Gelenkerkrankung verursacht wurden, um einen großen Prozentsatz lindern. Nicht jeder kann sich natürlich die Anschaffung eines eigenen Spas leisten, doch es gibt die Möglichkeit, in physiotherapeutischen Praxen eine Behandlung in Anspruch zu nehmen.

Verschiedene Düsen massieren auf unterschiedliche Weise

In einem guten Whirlpool gibt es zwei Arten von Düsen. Das eine sind Luftdüsen, die anderen arbeiten mit Wasserdruck. Die Bezeichnung in den Verkaufskatalogen oder auf den Seiten von Online Shops sind für die Luftdüsen „Air-Jets“, für die Wasserdüsen dementsprechend „Hydro-Jets“. Beide Systeme zusammen leisten gute Arbeit, wenn es darum geht, beispielsweise durch eine Schonhaltung bedingte Verspannungen einfach weg zu massieren. Die durch eine Heizung vorgewärmte Luft strömt durch die Air-Jets in das Wasser und erzeugt dort eine Menge kleine Luftblasen, die die Nerven im gesamten Körper – oder an den Stellen, an denen die Düsen vorgesehen sind – stimulieren. Gleichfalls kann aber auch durch die Hydro-Jets ein massierender Effekt an schmerzenden Gelenken und an der Muskulatur außen herum eintreten. Nicht bei allen Gelenkerkrankungen empfindet man es als angenehm, wenn die Massagedüsen zu viel Druck ausüben. Hier könnte statt der punktuellen Massage, zum Beispiel in den Schultern, im Nacken oder an der Lendenwirbelsäule auch eine im Whirlpool stattfindende Fußreflexzonen-Therapie angewandt werden. Dabei bekommt der Körper die wichtigste Massage an den Füßen, wodurch bestimmte Reflexpunkte stimuliert werden, die für jeweils eine gewisse Körperpartie „zuständig“ sind.

Massage statt Medikamente

Wenn es wieder einmal in den Schultern zwickt, am Knie zwackt oder sonstige Schmerzen in den Gelenken auftreten, greifen viele Menschen zu den Medikamenten, die die Ärzte von heute nicht selten viel zu schnell verschreiben. Immer ein Rezept zur Reserve parat zu haben, damit die Schmerzmittel in ausreichender Form vorhanden sind, ist nicht die beste Alternative, denn der Magen macht dies oft nicht allzu lange mit – zudem gewöhnt sich der Patient an die Medizin und sie hilft nicht mehr, wie am Anfang vielleicht noch der Fall. Der Focus Ratgeber zum Thema Gesundheit (http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gelenkschmerzen/) macht es deutlich, wie viele unterschiedliche Umgangsweisen es mit den Medikamenten gibt. Manchmal geht es nicht ohne, ein anderes Mal können alle Beschwerden durch eine Operation beseitigt werden – man denke nur einmal an die Hüftgelenksprothese. Eine Umstellung der Lebensweise macht das Thema Gicht deutlich erträglicher: Die Wohlstandskrankheit schmerzt in den Gelenken, kommt von zu viel Alkohol und deutlich zu reichhaltigem Essen. Statt Medikamente einzunehmen und Jahre lang im Sumpf der Schmerzen eingeschränkt vor sich hin zu leben, ist hier die Bekenntnis zu gesünderem Essen mit Bewegung in ausreichender Menge sicher die bessere Wahl. Wo früher eine Grillparty mit Fleisch und Bier auf dem Programm stand, gibt es heute eben Wasser und gegrilltes Gemüse – und statt Couch und TV ein Besuch im Bad mit anschließender Erholung im dortigen Jacuzzi. So kann die Chemie, die niemals ohne Nebenwirkungen bleibt, vielleicht bald ganz aus dem Leben verschwinden – und ein schmerzfreies Leben ohne Gelenkerkrankungen wartet.


Aug 08 2011

Beim Grillen am Weber Grill auf die Nieren achten!

Tag: AllgemeinRedakteur @ 5:10 pm

Die Nieren erfüllen vielfältige Aufgaben. In erster Linie sind sie für die Ausscheidung bestimmter Endprodukte des Stoffwechsels sowie von Giftstoffen zuständig. Dazu wird Harn gebildet, der schließlich aus dem Körper ausgeschieden wird. Zudem tragen die Nieren entscheidend zum Wasserhaushalt des Körpers bei, sorgen also dafür, dass der Blutdruck langfristig eingestellt wird. Darüber hinaus regulieren die Nieren den Säure-Basen-Haushalt sowie den Elektrolythaushalt des Körpers. Außerdem produzieren die Nieren diverse Hormone und greifen so unter anderem auch in die Blutbildung ein. Aufgrund ihrer Bedeutung für den Körper sollte ein besonderes Augenmerk auf die Gesundheit der Nieren gelegt werden. Nierenerkrankungen treten manchmal schneller auf, als mancher denkt. So kann es etwa schon genügen, wenn man leicht bekleidet im kühlen Abendwind vor dem Weber Gasgrill sitzt, um eine Blasenentzündung heraufzubeschwören, die sich leicht zu einer Nierenbeckenentzündung weiterentwickeln kann.

Besonders schmerzhaft: die Nierenbeckenentzündung

Eine Nierenbeckenentzündung ist eine meist durch Bakterien hervorgerufene Infektion, die das Nierenbecken und seltener auch das Nierengewebe betrifft. Man differenziert zwischen akuten und chronischen Verläufen, deren Unterschied zum Beispiel bei www.netdoktor.de erklärt wird. Frauen sind von Nierenbeckenentzündungen etwa zwei- bis dreimal häufiger betroffen als Männer. Häufigste Ursache für diese Erkrankung sind Blasenentzündungen. Die Keime wandern hierbei über die Harnleiter bis ins Nierenbecken und verursachen dort starke Beschwerden. Hohes Fieber, starke Schmerzen an den Körperseiten und Übelkeit gehören zu den häufigsten Symptomen, dieser schwer verlaufenden Krankheit. Unterbleibt die Behandlung einer Nierenbeckenentzündung, besteht die Gefahr, dass sich kleinere Abszesse in der Niere bilden, die letzten Endes in einem chronischen Verlauf der Krankheit münden. Die Gefahr hierbei ist, dass eine chronische Nierenbeckenentzündung die Niere im Lauf der Zeit stark schädigen kann, sodass es im schlimmsten Fall zum Nierenversagen kommen kann. Dann wird eine Dialyse notwendig.

Dialyse: wenn die Nieren versagen

Versagen die Nieren, werden die Stoffwechselendprodukte sowie Giftstoffe nicht mehr aus dem Blut entfernt. Der Körper vergiftet sich somit selbst. Deshalb ist eine künstliche Blutwäsche nötig, die Dialyse. Sie wurde 1946 zum ersten Mal erfolgreich am Menschen durchgeführt und hat seitdem etlichen Patienten das Leben gerettet. Regelmäßige Dialysebehandlungen gibt es ab 1965. Es werden mehrere Verfahren eingesetzt. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen außerhalb des Körpers (extrakorporal) erfolgenden Dialyseverfahren und nicht-extrakorporalen Blutwäschen. In den meisten Fällen kommen extrakorporale Verfahren zum Einsatz. Am gebräuchlichsten ist dabei die Hämodialyse. Diese funktioniert nach dem Prinzip der Osmose (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Osmose). Die Giftstoffe und das überschüssige Wasser werden mittels einer semipermeablen (halbdurchlässigen) Membran entfernt. Um eine Hämodialyse durchführen zu können, muss der Patient ausreichend kreislaufstabil sein, über genügend Blutvolumen verfügen und zudem ein guter Zugang (arteriell oder venös) vorhanden sein. In der Regel wird hier mit Shunts gearbeitet, die operativ angelegt werden. Meist befindet sich der Shunt am Ober- oder Unterarm, in seltenen Fällen aber auch am Oberschenkel.

Ablauf der Dialyse

Das Blut wird durch den Shunt aus dem Körper geleitet und dem sogenannten Dialysator zugeführt. Hier fließt es an den semipermeablen Membranen vorbei und wird dabei gereinigt. Nach dem Reinigungsvorgang wird das Blut über eine Vene in den Körper zurückgeleitet. Patienten, die lebenslang auf eine Blutwäsche angewiesen sind, müssen diese Prozedur in der Regel dreimal pro Woche durchführen lassen. Eine Sitzung dauert dabei zwischen vier und sechs Stunden. Die Durchführung der Dialyse kann entweder im Krankenhaus, einem Dialysezentrum oder sogar zu Hause stattfinden.

Nicht für die Nieren gedacht: der Nierengurt

Auch wenn der Name etwas anderes vermuten lässt, Nierengurte sind nicht zum Schutz der Nieren vor Auskühlung gedacht. Eine Unterkühlung dieser Organe ist nämlich so gut wie unmöglich. Vielmehr schützen Nierengurte die Muskulatur der Lendenwirbelsäule vor dem Fahrtwind, der beim Motorradfahren entsteht, und beugen auf diese Weise Verspannungen vor, die zu Schmerzen führen können. Es gibt sogar Nierengurte, die beheizbar sind, wie zum Beispiel dieses Modell. Nierengurte werden aber nicht nur von Motorradfahrern getragen. Auch Kraftsportler und Gewichtheber benutzen sie, um den Bauchraum vor den hohen Belastungen zu schützen, die bei der Ausübung ihres Sports auftreten können.