Sep 12 2011

Nie wieder Fußkrankheiten! Der Kauf gesunder Ara Schuhe

Tag: Allgemeinadmin @ 3:40 pm

Gesunde Füße wissen die meisten Menschen erst zu schätzen, wenn sie sie nicht mehr haben. Viel zu leichtsinnig sind die meisten Leute, wenn es um ihre Fußgesundheit geht. Dabei könnte alles so einfach sein. Fußpflege bedeutet nicht nur, die Nägel zu schneiden, die Füße zu waschen. Die Haut an den Fußsohlen ist empfindlicher, als man vielleicht meint. Hornhaut und Schrunden können schmerzhaft sein – damit hat man meistens als junger Mensch keine Probleme. Erst im Laufe des Lebens kommt es zu deutlichen Spuren der Belastung, der die Knochen, Muskeln und die Haut an den Füßen ausgesetzt sind. Wenn Fußkrankheiten erst einmal ein Thema geworden sind, reicht es nicht allein, jetzt plötzlich gute Ara Schuhe zu kaufen. Für dieses gesundheitsbewusste und zugleich modische Verhalten ist es nun schon zu spät. Es muss zwar ein Umdenken im Schuhkauf erfolgen, doch zugleich muss konsequent gegen die Krankheiten vorgegangen werden. Beispiele für die weit verbreiteten Fußkrankheiten sind die schon oben erwähnten Schrunden, aber auch Fußpilz, Nagelpilz und ähnliches. Fußschweiß ist nicht unbedingt eine Krankheit, jedoch ein eindeutiges Zeichen dafür, dass Schuhe aus falschem Material getragen werden oder die Fußpflege nicht ernst genommen wird. Schweißfüße können auch schon Kinder haben; peinlich und unangenehm, muss man hier die Schuhe, zum Beispiel beim Arzt, ausziehen.

Fuß-Problem bei Diabetes

Ein Laie mag sich wundern, warum bei einem Patienten mit frisch diagnostizierter Diabetes mellitus die Füße gesondert und intensiv untersucht werden. Schon nach kurzem Nachdenken jedoch wird klar, dass Durchblutungsstörungen bei längerer Zuckerkrankheit zum Krankheitsbild beziehungsweise zu den schwerwiegenden Folgen zählen. Diese Folgen sind gerade an den Füßen schlimm. Es kommt zum gefürchteten Diabetischen Fußsyndrom, zu dem sowohl Nervenschädigungen, wie auch Durchblutungsstörungen gehören. Taubheitsgefühl in den Beinen, Kribbeln oder Schmerzen sind die Folge der defekten oder angegriffenen Nerven. Eine Störung der Durchblutung zeigt sich am häufigsten durch kalte Füße, aber auch eine veränderte Hautoberfläche, letztendlich aber durch Druckstellen, die, sofern sie nicht behandelt werden, offene Stellen nach sich ziehen. Die Wundheilungsstörung ist bei Diabetes vor allem an den Füßen das größte primäre Problem, wenn es durch zu enge Schuhe, durch falsche Belastung oder durch Verletzungen – die auch bei der Fußpflege passieren können – zu Wunden kommt.

Ähnlich gefährdet für diese Symptomatik sind Menschen mit Bluthochdruck und Raucher. Auch hier kommt es zu Durchblutungsstörungen, die sogar ganze Gewebeteile absterben lassen können. Die schlimmsten Formen der Fußkrankheit sind hier Gangrän und Nekrose. Auf www.medizininfo.de ist ein Gangrän ausführlich beschrieben. Die Nekrose ist ein ähnlich schlimmes Bild, bei dem nicht zuletzt eine Amputation eines Zehs, eines Teils des Fußes, bis hin zur Abnahme des ganzen Beines und der Tod durch eine Blutvergiftung drohen können. Aus all diesen Gründen muss bei Diabetes auf penibelste Art und Weise auf gesunde Füße geachtet werden. Natürlich verstärken sich die Symptome, wenn Bluthochdruck, Rauchen und Zuckerkrankheit aufeinander treffen. Der Diabetiker ist mit Ara Schuhen schon aus dem Grund gut bedient, weil sie in verschiedenen Weiten gekauft werden können. Zudem sorgt der optimale Druckausgleich für entspanntes Gehen ohne Druckstellen. Wird nun noch auf eine gute Nagelpflege geachtet und die Haut gut intakt gehalten, sind die Folgen der Diabetes bei weitem nicht so schlimm.

Der Podologe kann helfen

Ob bei alltäglichen oder krankheitsbedingten Problemen mit den Füßen: Der Podologe kann helfen; die Kosten werden bei entsprechender Notwendigkeit auch von der Krankenkasse übernommen. Auf http://www.diabetes-news.de/info/was-ist-podologie.htm ist nicht nur die Wortdeutung aufgeführt, sondern auch genauestens beschrieben, warum und wie die Podologie anzuwenden ist. Nicht zu verwechseln ist der Besuch beim Podologen mit der Pediküre. Die Pediküre betrifft die Haut und die Nägel an den Füßen, allerdings eher im kosmetischen Sinn. In der Heilkunde der Podologie werden nicht selten auch die Schuhe der Patienten genauer unter die Lupe genommen, denn nicht selten liegt hier die Ursache allen Übels – oder zumindest der Auslöser für eine Fußkrankheit, die eigentlich durch chirurgische oder internistische Probleme entstanden ist.


Sep 12 2011

Dunstabzugshaube und Arbeitskleidung: Klinikküchen müssen sauber sein

Tag: AllgemeinRedakteur @ 1:47 pm

Im privaten Bereich merken es die Hausfrauen oder Heimwerker erst beim Abbau einer alten Küche, dass die Dunstabzugshaube eigentlich ihren Zweck schon lange verfehlt: Versifft und schmutzig ist der darin befindliche Filter – sofern er überhaupt als solcher noch zu erkennen ist. Die Dunstabzugshaube erfüllt den Zweck, Dämpfe und Fette aus der Luft zu saugen. In den Filtern sammelt sich dementsprechend eine Menge öltriefender Schmutz, alles andere als appetitlich. Nur, wer regelmäßig diese Dunstabzugshaube reinigt, kann ihre Funktion voll ausnutzen und hat kein verstecktes Keim-Depot in seiner Küche.

Im gastronomischen Bereich wird seitens der Gesundheitsbehörden, das heißt von einem in unregelmäßigen Abständen und ohne Ankündigung erscheinenden Mitarbeiter von der Lebensmittelkontrolle die Sauberkeit der Absauganlagen über Grills, Fritteusen und Öfen nicht umsonst strikt überwacht. Hohe Strafen, selbst die Schließung der Küche, können die Folgen sein, wenn hier geschlampt wird. Mindestens genauso wichtig ist die Sauberkeit in einer Krankenhausküche.

Es beginnt schon bei der Arbeitskleidung

Jeder, der in einer Küche arbeitet, ob er nun privat und für sich alleine kocht, oder ob ein Essen für die 500 Patienten in einem Klinikum zubereitet wird: Wer mit Lebensmitteln, Geschirr und anderen essensbezogenen Dingen in Berührung kommt, muss sich nicht nur die Hände waschen. Gerade in einem Krankenhaus ist es wichtig, dass die Kleidung absolut sauber ist, und keine Tierhaare, kein Straßenschmutz oder Staub darauf zu finden sind. Ein Tierhaar auf dem Teller eines Asthmatikers kann schon schlimme Folgen haben. Außerdem ist darauf zu achten, dass die Kleidung so heiß gewaschen wurde, dass keine Bakterien darauf zu finden sind. An einem Tag landet rohes Ei auf der Schürze, ein wenig ungegartes Fleisch: Am nächsten Tag ist hier schon eine wahre Kultur an Keimen zu finden. Bei einer Kurzwäsche bei dreißig Grad wird diese nicht vernichtet – deswegen ist Arbeitskleidung einfach Pflicht.

Diese wird im Falle der Klinikküche auch im hauseigenen Waschsaal gewaschen, damit keine Keime von draußen über die Küche ins Krankenhaus kommen. In der Wahl der Kleidung sind die Angestellten frei: Sicherheit und Funktionalität sind wichtig, ansonsten kann zum Beispiel eine Überwurfschürze oder ein Vorbinder in jeglicher Farbe ausgesucht werden. Selbst ein kochfestes Poloshirt reicht aus, um an der Spülmaschine passend angezogen zu sein. Es muss jedoch gewährleistet sein, dass keine Gefahr durch eingeschleppte Krankheitserreger oder Allergene vom Essen in der Klinik ausgehen kann. Daher tragen Köche, Küchenhilfen und selbst das Spülpersonal stets Hauben auf den Haaren.

Das Gesundheitsamt zum Thema Hygiene im Krankenhaus

Dass auf den Stationen und vor allem im OP die Hygienevorschriften, die das Gesundheitsamt überwacht, strengstens eingehalten werden müssen, ist eigentlich jedem Menschen klar. Dass für die Küche in der Klinik ganz andere Voraussetzungen gelten, als zu Hause, wo doch einmal die Fünf eine gerade Zahl bleiben kann, ist hingegen nicht allen bewusst. Es gelten strikte Vorschriften, was die Lagerung und die Verwendung von Lebensmitteln betrifft; so darf Hackfleisch nur unter bestimmten Voraussetzungen verwendet werden, dürfen ungeputztes Gemüse und andere Lebensmittel nicht zusammen in einem Raum gelagert werden. Auch für die Aufbewahrung von Tiefkühlprodukten – von diesen Convenience Artikeln werden in Großküchen allgemein viel verwendet – gibt es Reglements. Kommt die Kontrolle, wird nicht nur auf saubere Küchenmöbel geachtet (sowohl oberflächlich, als auch im kleinsten Winkel), sondern auch die persönliche Hygiene überwacht. Auf seiner Website (www.gesundheitsamt.de) erklärt das Gesundheitsamt die Gegebenheiten, für die der Küchenchef, aber auch jeder einzelne Mitarbeiter, verantwortlich sind. So darf zum Beispiel niemand ohne ein Gesundheitszeugnis in der Krankenhausküche arbeiten; zudem muss jeder Mitarbeiter das Infektionsschutzgesetz befolgen und darf beispielsweise nie mit einer ansteckenden Krankheit – eine Erkältung reicht aus – zur Arbeit kommen. Vom Essenstablett bis zum Salatblatt muss alles hygienisch unbedenklich auf den Tisch kommen – zum Wohle der Patienten, die krank und damit anfälliger für Keime sind, als gesunde Menschen.


Sep 12 2011

Schwestern Trachten: Warum müssen sie sein?

Tag: AllgemeinRedakteur @ 1:41 pm

Es ist nicht zwangsläufig nötig bereits einen Aufenthalt in einem Krankenhaus hinter sich gebracht zu haben, um zu wissen, dass Krankenschwestern spezielle Arbeitskleidung tragen. Art, Form und Farbe der Schwesterntracht unterscheiden sich dabei je nach Station oder Einsatzgebiet. OP-Schwestern tragen etwa andere Kleidung, als Schwestern, die auf den normalen Stationen ihren Dienst verrichten.

Schwesterntracht im Wandel der Zeit

Früher trugen Krankenschwestern meist lange weiße Kleider. Diese waren alles andere als funktional, da die Bewegungsfreiheit doch stark eingeschränkt sein konnte. Mit den Weltkriegen und der damit verbundenen hohen Anzahl von Verwundeten änderte sich das Outfit der Krankenschwestern. Es kam vor allem darauf an, schnell helfen zu können, weshalb die Kleidung immer funktionaler wurde. In der heutigen Zeit tragen Krankenschwestern in der Regel Hosen und Blusen, die speziell auf die Bedürfnisse dieses Berufsfeldes zugeschnitten sind. Die Schwesterntracht hat sich im Laufe der Zeit also ähnlich verändert, wie andere Trachten aus dem Trachtenshop.de.

Die Bedeutung der Farben

Die Bekleidung der Krankenschwestern, aber auch die vieler anderer Bediensteter in Krankenhäusern, unterscheidet sich farblich voneinander. Anhand der Farbe kann man auf den Bereich schließen, in dem die jeweilige Schwester arbeitet. Zu beachten ist allerdings, dass die Farben von Krankenhaus zu Krankenhaus variieren können, da deren Einteilung in erster Linie Sache der Krankenhausverwaltung ist. Normalweise tragen OP-Schwestern in der Regel grüne Kleidung. Schwestern, die für die Anästhesie zuständig sind oder Dienst auf der Intensivstation tun, sind in der Regel blau angezogen. Krankenschwestern, die im Kreißsaal arbeiten, tragen rosa. Der Rest der Schwestern ist normalerweise weiß angezogen.

Anforderungen an Krankenhausbekleidung

Die Anforderungen, die an medizinische Berufsbekleidung, welche zum Beispiel unter www.grevotex.de erhältlich ist, gestellt werden, haben sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend geändert. Mittlerweile gibt es für jeden Bereich im Krankenhaus, unter anderem auch für das Labor, spezielle Bekleidung, die den jeweiligen Bedürfnissen gerecht wird. Am wichtigsten sind die hygienischen Gebrauchseigenschaften. Aber auch der Tragekomfort darf nicht vernachlässigt werden, da Krankenschwestern und anderes Krankenhauspersonal ständig unterwegs sind. Kleidung, die zwickt oder scheuert, wäre hier fehl am Platze. Erst an zweiter Stelle folgen die optischen Gegebenheiten. Diese müssen allerdings auch stimmen, denn ein hochwertiger Eindruck bei der Krankenhausbekleidung kann durchaus für Vertrauen unter den Patienten sorgen. Ein Arzt oder eine Krankenschwester, deren Bekleidung offensichtlich billig ist, wirkt kaum kompetent oder vertrauenserweckend. Ebenfalls nicht zu vergessen ist der praktische Aspekt. Eine ausreichend große Anzahl an gut platzierten Taschen darf auf keinen Fall fehlen.

Einmal im Krankenhaus, immer in Krankenhaus

Schwesterntrachten und andere Krankenhausbekleidung verlassen die Klinik normalerweise nicht. Eine Krankenschwester kann ihre Bekleidung nicht einfach mit nach Hause nehmen und dort waschen. Das Risiko, Keime und Krankheitserreger mit in das private Umfeld zu schleppen ist zu hoch. Selbiges gilt übrigens auch andersherum, denn natürlich besteht auch die Möglichkeit, dass durch die Kleidung Keime von außen in ein Krankenhaus eingeschleppt werden. Gewaschen werden muss die Kleidung selbstverständlich trotzdem, weshalb Krankenhäuser über Hauswäschereien verfügen. In puncto Waschen werden an die Bekleidung ebenfalls bestimmte Anforderungen gestellt. Dies gilt vor allem für medizinische Bekleidung, die im OP-Bereich oder im Labor getragen wird. Die Kleidung sollte generell widerstandsfähig sein, also aus strapazierfähigem Material hergestellt sein. Sie muss zudem Kochwäschen überstehen und chemisch desinfizierbar und sterilisierbar sein. Da bei der Desinfektion auch chlorhaltige Mittel zum Einsatz kommen, ist es wichtig, dass die Kleidung nicht durch Chlor zerstört werden kann. Auch die verwendeten Textilfarben müssen dieser Belastung standhalten. Da Krankenhausbekleidung nicht von Hand, sondern industriell gewaschen wird, muss sie in dieser Hinsicht pflegeleicht sein. Deshalb kommen häufig auch synthetische Stoffe zum Einsatz, um ein Bügeln der Wäschen überflüssig zu machen.


Sep 12 2011

Autos für die mobile Pflege: Sozialstation auf vier Rädern

Tag: AllgemeinRedakteur @ 12:10 pm

Pflege zu Hause oder lieber ein Pflegeheim? Bei schweren Krankheiten oder nach einem Unfall mit gravierenden Folgen stellt sich diese Frage in vielen Familien. Das Pflegeheim hat immer den Beigeschmack einer Abschiebung, als wolle man mit der Arbeit bezüglich eines alten Menschen nichts mehr zu tun haben. Solange die Eltern oder Großeltern fit und rüstig sind, gehören sie zur Familie. Ihr persönlicher Albtraum ist es, dass sich aber dann niemand findet, der bereit ist, Bettlägerigkeit und Pflegebedürftigkeit zu tolerieren und auch mitzumachen. Leider ist aber auch die Notwendigkeit einer Berufstätigkeit bei den nächsten Generationen ein Grund dafür, warum die Angehörigen bei schlimmen und ganztätig nötigen Hilfsdiensten und Pflegearbeiten nicht zur Verfügung stehen können. Dafür wird zwar ein Pflegegeld gezahlt, doch ob dies dann ausreicht, um die finanziellen Belastungen zu meistern, ist fraglich. Oft kann auf beide Einkommen nicht verzichtet werden, sind Kinder zu erziehen: Da käme die Pflege merklich zu kurz. In diesem Fall kann aber darüber nachgedacht werden, die Pflegedienste, die Hausbesuche machen, ins Boot zu holen.

Krankenpfleger und Krankenschwestern, Altenpfleger und Pflegehelfer werden von den Sozialdiensten angestellt und mit einer entsprechenden Ausrüstung versehen. Kleine, sparsame Autos von www.carstart.de, mit kaum mehr Stauraum, als die Utensilien des Pflegepersonals nötig machen, werden hier gekauft, um die Kosten gering zu halten. Auch die Angestellten sind hier keinesfalls Großverdiener – denn die Bezahlung seitens der Pflegekassen oder Krankenkassen ist mehr als knapp kalkuliert. Dafür müssen die mobilen Pflegedienste aber umfassende Hilfe in diversen Bereichen übernehmen.

Was sind die Aufgaben vom mobilen Pflegedienst?

Unterstützung bietet ein Pflegedienst nicht nur bei den rein pflegerischen Belangen. Sicher ist dies die Grundlage der Arbeit einer mobilen Pflegekraft, die mit ihrem Auto von Haus zu Haus fährt, um im Schichtdienst zur passenden und vereinbarten Zeit den Angehörigen zur Hand zu gehen oder alleine die erforderliche Arbeit zu verrichten. Hilfreiche Informationen über den Pflegedienst gibt es auch auf www.experto.de. Aus den hier aufgeführten Details ist zu entnehmen, dass auch hauswirtschaftliche Aufgaben erledigt werden müssen. Dazu gehört es, einmal Geschirr zu spülen, für eine warme und gelüftete Wohnung zu sorgen. Selbst Wäsche zu waschen oder einkaufen zu gehen gehört zum Aufgabenfeld, je nach bewilligter Pflegestufe des Patienten und Eigenarbeit der Angehörigen. Der Besuch vom Pflegedienst kann sich also über eine längere Zeit hinziehen, in der es aber nach einem strikten Akkordplan alle verordneten und somit genehmigten Tätigkeiten abzuarbeiten sind.

Die harte Arbeit vom Pflegedienst: Akkord am Patienten

Ein Beispiel: Ein zuckerkranker Schlaganfall-Patient mit einer halbseitigen Lähmung wird vormittags nicht von seiner Familie betreut. Alle sind in der Schule und in der Arbeit, weswegen der Pflegedienst ins Haus kommt. Der Pfleger oder die Schwester helfen dem Patienten, aufzustehen und verrichten – eventuell mit eigener Mitarbeit des Kranken – die Morgentoilette und die Rasur. Danach wird das Frühstück zubereitet und das Bett gemacht. Zuckermessen, Insulin spritzen, weitere Medikamente verabreichen und das Bett aufschütteln: Das sind die folgenden Arbeiten. Hat der Patient gefrühstückt, wobei er vielleicht auch Hilfe braucht, möchte er wieder in sein Bett, weil ihm das Sitzen den ganzen Vormittag lang viel zu anstrengend wird. Also bringt die Pflegekraft den Gelähmten wieder in sein Bett, schließt die Fenster und räumt die für die Pflege benötigten Utensilien wieder auf. Danach geht es weiter zum nächsten Patienten. Minutiös ist festgelegt, wie viel Geld der Pflegedienst für diese Arbeit bekommt.

Braucht die Pflegekraft länger, was beinahe täglich der Fall ist, wird das nicht bezahlt. Hat der Patient Sonderwünsche, wäre es herzlos, sie nicht zu erfüllen. Dennoch wird die Bezahlung hier nicht erhöht. Teils sind Arbeiten mit genauen Sekundenzahlen angegeben. Dauert beispielsweise das Zuckermessen länger, weil eine neue Packung Messstäbchen geöffnet werden muss, ist dies letztendlich reines Vergnügen der Pflegekraft – Überstunden summieren sich, werden aber nicht abgerechnet. Am Beispiel der Übersicht auf http://www.der-ambulante-pflegedienst.de/preise.html ist zu erkennen, wie die Vergütung für einzelne Leistungen aussieht. Dies ist aber das Geld, das der Pflegedienst selbst bekommt. Davon sind Unkosten für Autos und deren Unterhalt und viele andere Dinge – und natürlich der Lohn der Pflegekräfte zu bezahlen. Akkordarbeit am Patienten – nicht schön, aber angesichts der angespannten Lage im Gesundheits- und Pflegewesen in Deutschland kaum zu vermeiden. In anderen Ländern ist die Situation aber noch viel schlimmer.


Sep 12 2011

Pflegeheime: Investoren für entsprechende Immobilien stets gesucht

Tag: AllgemeinRedakteur @ 12:00 pm

Die Kurzzeitpflege ist eine Möglichkeit für selbst in der Pflege eines Verwandten tätige Menschen, eine Auszeit zu nehmen. Eine Krankheit, ein Urlaub oder wichtige andere Dinge sind ein Grund, bis hin zu maximal vier Wochen im Jahr diese Pflege in einer Einrichtung in Anspruch zu nehmen, wenn ansonsten die Pflegearbeit von der Familie übernommen wird. Ein Beispiel: Die geliebte Oma ist sehr krank – niemand möchte sie in ein Pflegeheim abschieben. Auch, wenn es ihr niemand vorhalten würde, ist es dennoch eine Belastung, im 24/7 Modus immer da zu sein. Schon ein Abend mit dem Ehepartner verläuft nicht ohne Unterbrechung, denn die Großmutter braucht noch etwas zu trinken, muss umgelagert werden, benötigt vielleicht noch etwas Medizin. Sonntagsausflüge mit den Kindern sind nicht minder zeitlich begrenzt – wenn nicht unmöglich, es sei denn, es gibt noch andere Pflegepersonen, die bereit sind, ab und zu einmal für einen Tag einzuspringen. Das ist jedoch keine Selbstverständlichkeit. Für vier Wochen im Jahr – auch zwei mal zwei Wochen oder anders kombiniert – kann hier eine Entlastung beantragt werden.

Wer bietet Kurzzeitpflege an?

Oft sind es Seniorenheime privater oder öffentlicher Trägerschaft, die eine Kurzzeit Pflegestation in ihren Einrichtungen integriert haben. Abseits der Heimbewohner, die dauerhaft zur Pflege einquartiert sind, ist in diesen Stationen die kurzzeitige Unterbringung möglich. In dieser Zeit kümmert sich ausgebildetes Personal um die Bedürfnisse des Patienten, die Familie und in der Hauptsache die pflegende Person kann sich einmal eine Auszeit gönnen. Für diese Zeit kann ein Urlaub gebucht werden, können Ausflüge geplant, romantische Abendessen und lustige Spielenachmittage auf die To-Do Liste gesetzt werden. Die kurzfristige Unterbringung, wenn sich zum Beispiel die Pflegeperson selbst ins Krankenhaus begeben muss, ist auch kein Problem. Sofern die Heime nicht staatlicher Natur sind, können Investoren stets Beteiligungen an Immobilien von www.privatimmobilien.de erwerben, auch bei Neubauten oder Sanierungsarbeiten. Die Rendite wird aus dem Gewinn, der in einem solchen Pflegeheim erzielt wird, ausgeschüttet. Auch im Bereich „betreutes Wohnen“ kann Geld in Immobilien investiert werden. Informationen hierüber gibt es im Internet, aber zum Beispiel auch bei Banken, die die Projekte finanziell betreuen.

Rechtliches über die Kurzzeitpflege

Meistens wird die Kurzeitpflege als Übergang zwischen einem Aufenthalt im Krankenhaus und der Aufnahme der häuslichen Pflege angesehen. Nach einem Schlaganfall kann ein Patient beispielsweise schon aus der stationären Behandlung entlassen werden – zu Hause ist aber noch nicht alles vorbereitet. Das Pflegebett wurde noch nicht geliefert, die Arbeit konnte noch nicht gekündigt werden – diese und ähnliche Situationen gestatten die Unterbringung eines Patienten in der Kurzzeitpflege. Die Überbrückung ist auf 28 Kalendertage begrenzt, ebenso, wie beim Urlaub oder der Krankheit einer Pflegeperson. Wissenswert ist die Tatsache, dass für diese vier Wochen ein Rentenbeitrag, der für die Pflege eines Angehörigen bezahlt wird, nicht einbezahlt wird. Dies muss selbst finanziert – oder das Defizit hingenommen werden.

Laut Pflegewiki.de fällt die Grundpflege neben der Behandlungspflege in den Bereich der Kurzzeitpflege. Ob die Kurzzeitpflege genehmigt wird, oder stattdessen eine teilstationäre Pflege genutzt werden muss, bleibt abzuwarten und ist unter anderem von der (zu erwartenden) Pflegestufe abhängig.

Paragraph 42, Sozialgesetzbuch XI zur Kurzzeitpflege

Laut Sozialgesetzbuch, § 42, ist die Kurzzeitpflege nicht auf alte Menschen und altersbedingt Kranke beschränkt. So können beispielsweise auch die Eltern von Kindern mit einem gewissen Behinderungsgrad bei eigener Krankheit oder nach Bewilligung für einen Urlaub die stationäre Pflege in Anspruch nehmen. Bedingung ist stets, dass die teilstationäre Pflege nicht ausreicht, um die Situation zu meistern. Die Kosten für die Pflege, die soziale und die Betreuung fallen der Pflegekasse zur Last. Dies sind 1510 Euro bis Ende 2011, danach 40 Euro mehr – für die gesamten vier Wochen. Ein höherer Kostenaufwand kann – vor allem für die Pflege im Alter – durch rechtzeitig abgeschlossene Zusatzpflegeversicherungen abgedeckt werden. Heute ist es sehr wichtig, sich für den Fall der Fälle ausreichend abzusichern.


Sep 12 2011

Wasserbetten und spezielle Matratzen für häusliche Pflege

Tag: AllgemeinRedakteur @ 11:52 am

Bettlägerigkeit oder zumindest eine eingeschränkte Bewegungsfähigkeit, beispielsweise durch Lähmungen einer Körperhälfte, sind für den Körper ein großes Problem. Vieles hängt hier von der richtigen Pflege ab. Die Haut und das darunter befindliche Muskelgewebe leiden, wenn eine Körperstelle stetig belastet wird, weil der Patient immer im Bett liegen muss und sich selbst gar nicht mehr richtig drehen kann. Wasserbetten können einen Teil dieser Belastung vom Körper nehmen – natürlich aber nur, wenn dennoch für eine regelmäßige Umlagerung in immer wieder andere Körperpositionen gesorgt wird. Im Abstand einiger Stunden müssen selbst Komapatienten immer wieder gedreht werden. In die Hände bekommen bewegungsunfähige Menschen sehr oft Gummi-Rollen, Bälle oder andere Dinge, ein anderes Mal werden die Finger gestreckt – so werden Kontrakturen vermieden, die nicht reversibel sind. Gelenke, die nicht bewegt werden, verbleiben irgendwann steif in eben dieser Position. Dies ist nur ein Gesichtspunkt der Lagerung von Patienten, denn am wichtigsten ist die Vermeidung des Dekubitus.

Prophylaxe gegen den Dekubitus

Bekommt ein bettlägeriger Patient beispielsweise an den Hüftknochen deutlich sichtbare rote Stellen, ist es höchste Alarmstufe: Ein Dekubitus droht. Das bedeutet, dass an dieser Körperstelle bereits ein Defekt im Gewebe vorliegt. Diese Körperpartie muss nun besonders entlastet werden. Dies geschieht zum Beispiel durch eine Lagerung, die für den Moment andere Körperstellen belastet, wobei aber diese dann einem stärkeren Risiko, sich dort ebenfalls wund zu liegen, ausgesetzt sind. Prekär wird die Lage aber, wenn die Haut an der betroffenen Stelle aufbricht, und sich das gefürchtete Ulcus, ein Geschwür, bildet. Nun ist viel medizinische Betreuung nötig. Übrigens kann ein Mensch, der sich nicht bewegen kann, unter Umständen aber trotzdem Schmerzen empfinden, zum Beispiel nach nur einer teilweisen Parese, also Lähmung einzelner Körperstellen.

Neben einem geeigneten Bett, wobei ein wassergestützter Bettaufbau den Druck am besten kompensiert, sind einige weitere Vorkehrungen zu treffen, damit die Prophylaxe gegen den Dekubitus funktioniert. So dürfen keine unerwünschten Falten oder Rollen in der Schlafkleidung beziehungsweise in der Bettwäsche befinden. Pflegepatienten werden – auch in der häuslichen Pflege – nicht nur aus praktischen Gründen meistens nur mit einem Hemd bekleidet – wenn überhaupt. Die Falten der Kleidung, die unter dem Körper durch einen normalen Schlafanzug niemals ganz zu vermeiden sind, sind nicht selten Auslöser für die wunden Stellen. Selbst Krümel im Bett oder eine Naht im Kissen, das für die Lagerung verwendet wird, sind absolut tabu. Aus hygienischen Gründen sind auf der Wassermatratze nicht nur ein Spannbetttuch, sondern zusätzlich eine Molton Unterlage oder andere Einlagen aufgelegt, welche die Spuren von Inkontinenz und Körperausdünstungen aufsaugen. Hier ist auf absolut glatte Flächen zu achten.

Vorbereitung auf die häusliche Pflege

Nur durch den Kauf eines guten Betts ist die Versorgung einer kranken und bettlägerigen Person nicht gewährleistet. Hier ist viel Überlegung erforderlich. Es hat nichts mit Faulheit zu tun, wenn eine Familie sich gegen die Pflege eines Angehörigen im eigenen Haushalt entscheidet. Man muss seinen Ekel vor Exkrementen im Zaum halten können, die Schamgrenze des Vaters oder der Mutter übergehen, die medizinische Versorgung, zum Beispiel bei der Medikamentengabe gewährleisten können und hat harte, körperliche und psychische Belastungen vor sich. Eine gewisse Ausbildung, zum Beispiel in Bezug auf besondere Handgriffe bezüglich der Lagerung – immerhin wiegt ein Pflegepatient je nach Größe und Zustand bis hin zu 60 bis 80 Kilogramm oder mehr – und andere Pflegebereiche sollte, zum Beispiel durch ein kurzes Praktikum in einem Altenheim absolviert werden. Hier bietet sich eine Phase der Kurzzeitpflege an, während der die Vorbereitung eines Pflegezimmers, aber natürlich auch der Steigerung der eigenen Kompetenz über die Bühne gebracht werden können.

Hilfe zur Pflege

Unter Umständen bekommen die Angehörigen die Vorbereitungen, die sie für die Aufnahme eines pflegebedürftigen Verwandten zu leisten haben, von Pflegekasse oder Krankenkasse erstattet. Wikipedia.org gibt genau Auskunft darüber, wer zum berechtigten Personenkreis für solche Hilfeleistungen gehört, wie die Pflegestufe festgestellt wird, und über weitere Bereiche, die von der rechtlichen Seite sehr nützlich sind. Ohne einen Antrag auf Leistung – egal von welcher Stelle – wird es keine Erstattung geben. Das betrifft sowohl das Pflegebett oder die Spezialmatratze, wie auch Hilfen im Haushalt, für die Körperpflege oder Übernahme der Fahrtkosten zur Dialyse und so weiter. In Beratungsstellen in den Krankenhäusern, in Altenheimen oder bei sozialen Organisationen gibt es Rat und Hilfe für jene, die sich auf die neue Situation erst einmal einstellen müssen. Ansonsten ist das Engagement zur Pflege eines Angehörigen sehr lobenswert, denn es wartet eine „rund um die Uhr“ Aufgabe ohne nennenswerte Pausen und zum Teil auch eine finanzielle Veränderung im Leben.


Sep 05 2011

Reiserücktrittsversicherung und Kranken-Zusatzversicherung sinnvoll kombinieren

Tag: AllgemeinRedakteur @ 4:25 pm

Schnupfen, Erkältungen oder eine ausgewachsene Erkältung haben eines gemeinsam: Sie treten meistens sehr spontan auf und sorgen für schlechtes Befinden. Im schlimmsten Fall wird man von einer Grippe oder einer anderen ernsthaften Erkrankung während des Urlaubs erwischt, meistens auch noch dann, wenn man gerade im Ausland weilt und es sich am Strand bequem machen möchte. Da eine richtige Grippe durchaus zehn Tage oder mehr dauern kann und zudem Ruhe indiziert, ist derjenige im Vorteil, der sich für den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung entschieden hat. Alle anderen haben die Wahl ihren Urlaub entweder auf eigene Kosten abzubrechen oder aber den Versuch zu unternehmen, sich mit Hausmitteln oder der Hilfe örtlicher Ärzte oder Apotheken zu kurieren.

Reiseversicherung: das leidige Thema Vorerkrankungen

Viele Menschen schließen eine Reiserücktrittsversicherung oder eine Reiseabbruchversicherung ab und fahren dann beruhigt in den Urlaub. Einige machen dabei aber den Fehler und verschweigen ihrer Versicherung bereits bestehende Vorerkrankungen. Wer zum Beispiel zum Zeitpunkt der Reise schon weiß, dass er an Krebs leidet, kann die abgeschlossenen Reiseversicherungen nicht in Anspruch nehmen, sollte sich seine Krankheit weiter verschlimmern. Theoretisch könnte die Versicherung sogar den Vorwurf des Versicherungsbetruges in den Raum stellen. Interessant wird es immer dann, wenn es um das Thema chronische Erkrankungen geht. Problematisch wird es nämlich dann, wenn eine solche Erkrankung in den Versicherungsbedingungen definiert werden soll. Zahlreiche Urteile beweisen das, wie ein Blick auf www.kunzrechtsanwaelte.de zeigt. Wer dagegen nur einen leichten Schnupfen hat, muss nicht gleich seinen Urlaub abbrechen oder die Reise erst gar nicht antreten. Zumal wohl kaum eine Versicherung für eine solche harmlose Erkrankung bezahlen wird.

Krank im Urlaub: die arbeitsrechtliche Seite

Es ist statistisch belegt, dass viele Arbeitnehmer vor allem im Urlaub krank werden. Sie tun dies natürlich nicht, um Urlaubstage zu sparen. Vielmehr liegt das wohl daran, dass der Mensch im Urlaub deutlich weniger unter Stress steht und somit die Körperabwehrkräfte nachlassen. Dann genügt meist schon ein kalter Luftzug, um eine Erkältung entstehen zu lassen. Auch größere klimatische Veränderungen, wie sie etwa bei einer Reise in die Tropen auftreten, können ausschlaggebend sein. Hinzu kommen meist noch ungewohnte Nahrungsmittel am Urlaubsort, sowie vor allem in südlichen Ländern das Risiko verschmutzen Trinkwassers. Die Gefahr während einer Urlaubsreise zu erkranken, ist also gar nicht mal so gering. Wenn es dann soweit ist, wissen viele Arbeitnehmer nicht, wie sie sich richtig verhalten sollen. Generell muss der Arbeitgeber so schnell wie möglich informiert werden. Wer seinem Unternehmen erst drei Tage nach Beginn der Erkrankung Bescheid gibt, kann sich nicht rückwirkend krankmelden lassen. Damit der Urlaub unterbrochen werden kann, muss der Firma in der Regel ein ärztliches Attest vom Urlaubsort aus zugeschickt werden. Meist genügt eine Kopie per Fax oder E-Mail. Es kann aber auch sein, dass eine telefonische Krankheitsanzeige ausreicht. In jedem Fall gilt, dass der unterbrochene Urlaub nicht einfach eigenmächtig verlängert werden darf.

Sinnvolle Absicherung im Krankheitsfall

Krankheiten treten nicht nur im Urlaub auf, weshalb eine sinnvolle Absicherung für den Fall des Erkrankens durchaus Sinn macht. Zu diesem Zweck werden etliche Zusatzversicherungen angeboten, die aber nicht alle notwendig sind. Welche Versicherung wirklich Sinn macht, hängt natürlich in erster Linie von den individuellen Gegebenheiten ab. Ältere Menschen oder Personen, die häufig krank werden, sollten sich überlegen, ob eine Krankentagegeldversicherung (siehe Wikipedia) Sinn machen könnte. Das ist vor allem dann der Fall, wenn eine Krankheit länger als 42 Tage am Stück dauert. Denn dann endet für den Arbeitgeber die Pflicht zur Lohnfortzahlung und die Krankenkasse bezahlt Krankengeld. Dessen Höhe ist niedriger als die des eigentlichen Einkommens, weshalb eine finanzielle Lücke entsteht, die durch eine Krankentageversicherung ausgeglichen werden kann.

Niemand geht gerne ins Krankenhaus, aber manchmal muss es einfach sein. Gesetzlich Krankenversicherte müssen sich dann ein Zimmer mit bis zu vier oder fünf fremden Menschen teilen. Das ist sicher nicht jedermanns Sache, weshalb der Abschluss einer privaten Krankenzusatzversicherung, die Chefarztbehandlung und Unterbringung im Einzelzimmer beinhaltet, sicher zu überlegen wäre. Eine solche Versicherung hat zudem den Vorteil, dass man im Krankheitsfall als Privatpatient behandelt wird und deshalb schneller Termine, auch und insbesondere OP-Termine, bekommt. Ein kleiner aber feiner Unterschied, der den Verlauf einer Krankheit in Einzelfällen dramatisch zum Guten verändern kann.

Krankheit und Pflege im Alter

Je älter der Mensch wird, desto höher ist auch das Risiko, schwerer zu erkranken. Aufgrund der steigenden Lebenserwartung ist abzusehen, dass immer mehr alte Menschen zum Pflegefall werden, wie auch ein vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung unter www.diw.de kostenlos erhältliches Diskussionspapier bestätigt. Der Staat hat dieser Tatsache schon Rechnung getragen und vor einigen Jahren eine Pflegeversicherung eingeführt. Es erscheint allerdings logisch, dass die Leistungen aus dieser Versicherung über kurz oder lang nur für eine Grundversorgung reichen, die für viele Menschen mehr schlecht als recht sein dürfte. Der Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung kann deshalb durchaus sinnvoll sein, vor allem wenn keine Angehörigen vorhanden sind, die die Pflege zum Teil übernehmen können.