Pflegeheime: Investoren für entsprechende Immobilien stets gesucht

Die Kurzzeitpflege ist eine Möglichkeit für selbst in der Pflege eines Verwandten tätige Menschen, eine Auszeit zu nehmen. Eine Krankheit, ein Urlaub oder wichtige andere Dinge sind ein Grund, bis hin zu maximal vier Wochen im Jahr diese Pflege in einer Einrichtung in Anspruch zu nehmen, wenn ansonsten die Pflegearbeit von der Familie übernommen wird. Ein Beispiel: Die geliebte Oma ist sehr krank – niemand möchte sie in ein Pflegeheim abschieben. Auch, wenn es ihr niemand vorhalten würde, ist es dennoch eine Belastung, im 24/7 Modus immer da zu sein. Schon ein Abend mit dem Ehepartner verläuft nicht ohne Unterbrechung, denn die Großmutter braucht noch etwas zu trinken, muss umgelagert werden, benötigt vielleicht noch etwas Medizin. Sonntagsausflüge mit den Kindern sind nicht minder zeitlich begrenzt – wenn nicht unmöglich, es sei denn, es gibt noch andere Pflegepersonen, die bereit sind, ab und zu einmal für einen Tag einzuspringen. Das ist jedoch keine Selbstverständlichkeit. Für vier Wochen im Jahr – auch zwei mal zwei Wochen oder anders kombiniert – kann hier eine Entlastung beantragt werden. Wer bietet Kurzzeitpflege an? Oft sind es Seniorenheime privater oder öffentlicher Trägerschaft, die eine Kurzzeit Pflegestation in ihren Einrichtungen integriert haben. Abseits der Heimbewohner, die dauerhaft zur Pflege einquartiert sind, ist in diesen Stationen die kurzzeitige Unterbringung möglich. In dieser Zeit kümmert sich ausgebildetes Personal um die Bedürfnisse des Patienten, die Familie und in der Hauptsache die pflegende Person kann sich einmal eine Auszeit gönnen. Für diese Zeit kann ein Urlaub gebucht werden, können Ausflüge geplant, romantische Abendessen und lustige Spielenachmittage auf die To-Do Liste gesetzt werden. Die kurzfristige Unterbringung, wenn sich zum Beispiel die Pflegeperson selbst ins Krankenhaus begeben muss, ist auch kein Problem.  Die Rendite wird aus dem Gewinn, der in einem solchen Pflegeheim erzielt wird, ausgeschüttet. Auch im Bereich „betreutes Wohnen“ kann Geld in Immobilien investiert werden. Informationen hierüber gibt es im Internet, aber zum Beispiel auch bei Banken, die die Projekte finanziell betreuen. Rechtliches über die Kurzzeitpflege Meistens wird die Kurzeitpflege als Übergang zwischen einem Aufenthalt im Krankenhaus und der Aufnahme der häuslichen Pflege angesehen. Nach einem Schlaganfall kann ein Patient beispielsweise schon aus der stationären Behandlung entlassen werden – zu Hause ist aber noch nicht alles vorbereitet. Das Pflegebett wurde noch nicht geliefert, die Arbeit konnte noch nicht gekündigt werden – diese und ähnliche Situationen gestatten die Unterbringung eines Patienten in der Kurzzeitpflege. Die Überbrückung ist auf 28 Kalendertage begrenzt, ebenso, wie beim Urlaub oder der Krankheit einer Pflegeperson. Wissenswert ist die Tatsache, dass für diese vier Wochen ein Rentenbeitrag, der für die Pflege eines Angehörigen bezahlt wird, nicht einbezahlt wird. Dies muss selbst finanziert – oder das Defizit hingenommen werden. Laut Pflegewiki.de fällt die Grundpflege neben der Behandlungspflege in den Bereich der Kurzzeitpflege. Ob die Kurzzeitpflege genehmigt wird, oder stattdessen eine teilstationäre Pflege genutzt werden muss, bleibt abzuwarten und ist unter anderem von der (zu erwartenden) Pflegestufe abhängig. Paragraph 42, Sozialgesetzbuch XI zur Kurzzeitpflege Laut Sozialgesetzbuch, § 42, ist die Kurzzeitpflege nicht auf alte Menschen und altersbedingt Kranke beschränkt. So können beispielsweise auch die Eltern von Kindern mit einem gewissen Behinderungsgrad bei eigener Krankheit oder nach Bewilligung für einen Urlaub die stationäre Pflege in Anspruch nehmen. Bedingung ist stets, dass die teilstationäre Pflege nicht ausreicht, um die Situation zu meistern. Die Kosten für die Pflege, die soziale und die Betreuung fallen der Pflegekasse zur Last. Dies sind 1510 Euro bis Ende 2011, danach 40 Euro mehr – für die gesamten vier Wochen. Ein höherer Kostenaufwand kann – vor allem für die Pflege im Alter – durch rechtzeitig abgeschlossene Zusatzpflegeversicherungen abgedeckt werden. Heute ist es sehr wichtig, sich für den Fall der Fälle ausreichend abzusichern.