Schwestern Trachten: Warum müssen sie sein?

Es ist nicht zwangsläufig nötig bereits einen Aufenthalt in einem Krankenhaus hinter sich gebracht zu haben, um zu wissen, dass Krankenschwestern spezielle Arbeitskleidung tragen. Art, Form und Farbe der Schwesterntracht unterscheiden sich dabei je nach Station oder Einsatzgebiet. OP-Schwestern tragen etwa andere Kleidung, als Schwestern, die auf den normalen Stationen ihren Dienst verrichten.

Schwesterntracht im Wandel der Zeit

Früher trugen Krankenschwestern meist lange weiße Kleider. Diese waren alles andere als funktional, da die Bewegungsfreiheit doch stark eingeschränkt sein konnte. Mit den Weltkriegen und der damit verbundenen hohen Anzahl von Verwundeten änderte sich das Outfit der Krankenschwestern. Es kam vor allem darauf an, schnell helfen zu können, weshalb die Kleidung immer funktionaler wurde. In der heutigen Zeit tragen Krankenschwestern in der Regel Hosen und Blusen, die speziell auf die Bedürfnisse dieses Berufsfeldes zugeschnitten sind. Die Schwesterntracht hat sich im Laufe der Zeit also ähnlich verändert, wie andere Trachten aus dem Trachtenshop.de.

Die Bedeutung der Farben

Die Bekleidung der Krankenschwestern, aber auch die vieler anderer Bediensteter in Krankenhäusern, unterscheidet sich farblich voneinander. Anhand der Farbe kann man auf den Bereich schließen, in dem die jeweilige Schwester arbeitet. Zu beachten ist allerdings, dass die Farben von Krankenhaus zu Krankenhaus variieren können, da deren Einteilung in erster Linie Sache der Krankenhausverwaltung ist. Normalweise tragen OP-Schwestern in der Regel grüne Kleidung. Schwestern, die für die Anästhesie zuständig sind oder Dienst auf der Intensivstation tun, sind in der Regel blau angezogen. Krankenschwestern, die im Kreißsaal arbeiten, tragen rosa. Der Rest der Schwestern ist normalerweise weiß angezogen.

Anforderungen an Krankenhausbekleidung

Die Anforderungen, die an medizinische Berufsbekleidung, welche zum Beispiel unter www.grevotex.de erhältlich ist, gestellt werden, haben sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend geändert. Mittlerweile gibt es für jeden Bereich im Krankenhaus, unter anderem auch für das Labor, spezielle Bekleidung, die den jeweiligen Bedürfnissen gerecht wird. Am wichtigsten sind die hygienischen Gebrauchseigenschaften. Aber auch der Tragekomfort darf nicht vernachlässigt werden, da Krankenschwestern und anderes Krankenhauspersonal ständig unterwegs sind. Kleidung, die zwickt oder scheuert, wäre hier fehl am Platze. Erst an zweiter Stelle folgen die optischen Gegebenheiten. Diese müssen allerdings auch stimmen, denn ein hochwertiger Eindruck bei der Krankenhausbekleidung kann durchaus für Vertrauen unter den Patienten sorgen. Ein Arzt oder eine Krankenschwester, deren Bekleidung offensichtlich billig ist, wirkt kaum kompetent oder vertrauenserweckend. Ebenfalls nicht zu vergessen ist der praktische Aspekt. Eine ausreichend große Anzahl an gut platzierten Taschen darf auf keinen Fall fehlen.

Einmal im Krankenhaus, immer in Krankenhaus

Schwesterntrachten und andere Krankenhausbekleidung verlassen die Klinik normalerweise nicht. Eine Krankenschwester kann ihre Bekleidung nicht einfach mit nach Hause nehmen und dort waschen. Das Risiko, Keime und Krankheitserreger mit in das private Umfeld zu schleppen ist zu hoch. Selbiges gilt übrigens auch andersherum, denn natürlich besteht auch die Möglichkeit, dass durch die Kleidung Keime von außen in ein Krankenhaus eingeschleppt werden. Gewaschen werden muss die Kleidung selbstverständlich trotzdem, weshalb Krankenhäuser über Hauswäschereien verfügen. In puncto Waschen werden an die Bekleidung ebenfalls bestimmte Anforderungen gestellt. Dies gilt vor allem für medizinische Bekleidung, die im OP-Bereich oder im Labor getragen wird. Die Kleidung sollte generell widerstandsfähig sein, also aus strapazierfähigem Material hergestellt sein. Sie muss zudem Kochwäschen überstehen und chemisch desinfizierbar und sterilisierbar sein. Da bei der Desinfektion auch chlorhaltige Mittel zum Einsatz kommen, ist es wichtig, dass die Kleidung nicht durch Chlor zerstört werden kann. Auch die verwendeten Textilfarben müssen dieser Belastung standhalten. Da Krankenhausbekleidung nicht von Hand, sondern industriell gewaschen wird, muss sie in dieser Hinsicht pflegeleicht sein. Deshalb kommen häufig auch synthetische Stoffe zum Einsatz, um ein Bügeln der Wäschen überflüssig zu machen.